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Knowband erweitert No-Code-Mobile-Apps für PrestaShop und OpenCart – was Händler wissen müssen

Knowband erweitert No-Code-Mobile-Apps für PrestaShop und OpenCart – was Händler wissen müssen

Der indische Plugin-Anbieter Knowband hat seine No-Code-Mobile-App-Lösungen für PrestaShop und OpenCart ausgeweitet. Für Händler, die auf diesen Plattformen unterwegs sind, ist das kein theoretisches Feature, sondern eine Möglichkeit, sich im mobilen Handel ohne Entwicklerteam neu aufzustellen. Denn wer heute einen Onlineshop betreibt, weiß: Der Großteil des Traffics kommt über Smartphones – aber die Conversion-Rate liegt dort meist deutlich unter dem Desktop-Wert.

Warum sind No-Code-Apps für PrestaShop und OpenCart relevant?

PrestaShop und OpenCart gelten als besonders kosteneffiziente Shopsysteme für mittelständische Händler und Spezialisten. Ihre Stärke liegt in der Flexibilität und den geringen Einstiegskosten. Schwach sind sie oft auf der mobilen Seite: Responsive Themes reichen für die erste Ebene, für wiederkehrende Käufe und eine starke Kundenbindung fehlt aber häufig die App-Erfahrung.

Native Apps bieten Vorteile, die ein mobiler Browser nicht liefern kann: Push-Benachrichtigungen, schnellere Ladezeiten, einfachere Zahlungsabwicklung und eine direkte Verknüpfung mit dem Homescreen des Kunden. Genau hier setzen No-Code-Builder an. Sie sollen es ermöglichen, eine App für iOS und Android zu erstellen, ohne dass das Marketing- oder E-Commerce-Team eine Zeile Code schreiben muss.

Kernsatz: Eine eigene Shop-App kann Wiederholungskäufe fördern – sie ersetzt aber keinen generell schlechten mobilen Shop.

Was können Händler mit Knowbands App-Lösungen umsetzen?

Knowband positioniert seine Mobile App Builder als Komplettlösung für Händler auf PrestaShop und OpenCart. Zentral ist die Synchronisation mit dem bestehenden Shop: Produkte, Kategorien, Bestände und Preise laufen über die API nahezu in Echtzeit mit der App zusammen. Das bedeutet im Alltag: Kein doppelter Pflegeaufwand, keine manuelle Abgleicharbeit zwischen Shop und App.

Zu den Funktionen gehören meist ein nativer Warenkorb, verschiedene Zahlungs- und Versandoptionen, ein Benutzerkonto-Login sowie Marketing-Features wie Push-Notifications und Coupon-Codes. Besonders für Händler mit einer treuen Stammkundschaft ist das interessant. Push-Nachrichten erzielen im E-Commerce im Schnitt deutlich höhere Öffnungsraten als E-Mail-Marketing – vorausgesetzt, sie werden gezielt und nicht als Spam eingesetzt.

Wichtig für den deutschen Markt: Händler müssen auch bei einer App DSGVO-konform arbeiten. Das betrifft die Einwilligung für Push-Benachrichtigungen, die Speicherung von Kundendaten und die Verknüpfung mit Analyse-Tools. Wer hier standardschwere App-Builder aus dem Ausland nutzt, sollte das Datenschutzkonzept genau prüfen.

Lohnt sich der Schritt in eine eigene Shop-App?

Die Antwort hängt vom Geschäftsmodell ab. Händler mit hoher Wiederholungskaufrate, etwa im Food-, Fashion- oder Drogeriebereich, profitieren stärker von einer App als Anbieter von Einmalkäufen mit langen Überlegungsphasen. Eine App macht dann Sinn, wenn ein relevanter Anteil der Kunden mobil einkauft und bereit ist, die App zu installieren.

Kosten und Aufwand bleiben auch bei No-Code-Lösungen ein Faktor. Neben der App selbst fallen Gebühren für App-Store-Einreichungen, ggf. Wartungspakete und Updates bei neuen Betriebssystemversionen an. Zudem muss die App gepflegt werden: Produktdarstellung, Kampagnen, Performance. Wer das als reines Set-and-Forget-Projekt startet, wird enttäuscht.

Für PrestaShop- und OpenCart-Händler ist die Erweiterung der No-Code-App-Angebote dennoch ein Signal. Der Markt für Shop-Apps wird erschlossener, die Einstiegshürden sinken. Wer bisher an einer App gescheitert ist, weil Budget oder Know-how fehlten, sollte die neuen Optionen ernsthaft prüfen – aber nicht ohne vorherige Rechnung über Kosten, Pflegeaufwand und erwartbaren Mehrwert.