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Identitätsbetrug 2025: Veriff meldet 4-Prozent-Fake-Rate bei Online-Verifikationen

Identitätsbetrug 2025: Veriff meldet 4-Prozent-Fake-Rate bei Online-Verifikationen

Wie hoch ist das Betrugsrisiko im E-Commerce 2025?

Vier Prozent klingen harmlos. Bei Veriff bedeutet diese Zahl, dass jeder 25. Verifikationsversuch im Internet ein Betrugsversuch ist. Das Unternehmen ermittelte diesen Wert in seinem aktuellen Identitätsbetrugsreport für das Jahr 2025. Die durchschnittliche Betrugsrate im Netz bleibt damit konstant über vier Prozent. Impersonation dominiert die Statistik als häufigste Angriffsform. Die gezielte Übernahme fremder Identitäten trifft E-Commerce-Marktplätze mit besonderer Härte. Dort klettert die Betrugsrate laut Veriff-Daten für 2025 auf 19,2 Prozent.

Warum trifft es gerade die großen Marktplätze?

Betrüger setzen zunehmend auf raffiniertere Technologien. Emulator-Angriffe sind dabei das größte Problem. Sie imitieren Geräte und täuschen so Sicherheitsvorkehrungen wie Device Intelligence und Verhaltensbiometrie vor, die eigentlich das Vertrauen in die Endgeräte der Nutzer sichern sollen. Diese Methoden zielen gezielt auf E-Commerce-Marktplätze ab. Veriff registrierte dort im Jahr 2025 jede fünfte Transaktion als manipuliert. Dieser Wert belegt eindrücklich, dass herkömmliche Filter für die aktuelle Bedrohungslage im E-Commerce nicht mehr ausreichen und Anbieter ihre Verteidigung schnellstmöglich nachrüsten müssen.

Wie können Anbieter Identitätsbetrug effektiv stoppen?

Unternehmen müssen ihre Sicherheitsstrategien grundlegend überdenken. Veriff rät, zunächst zwei zentrale Fragen zu klären. Ist der Kunde oder Mitarbeiter real? Bringt er Wert oder Risiko für das Unternehmen? Die Antworten liefern eine Kombination aus selfie-basiertem Onboarding und Liveness-Detection. Ergänzt wird dieser Ansatz durch Risikoanalysen sowie biometrische Authentifizierung. So entsteht ein mehrstufiger Sicherheitsprozess, der Betrugsversuche frühzeitig erkennt und gleichzeitig den tatsächlichen Wert echter Kunden ermittelt. Er sichert die digitale Identität gegen Missbrauch ab.

Die Zahl der Authentifizierungen bei Veriff ist in den vergangenen Monaten enorm gestiegen. Das bestätigt den Handlungsbedarf für alle Marktteilnehmer. Betrüger entwickeln ihre Methoden kontinuierlich weiter. Die Prognosen für die kommenden Jahre deuten auf noch raffiniertere Angriffe hin, die bestehende Sicherheitslücken gezielt ausnutzen werden.

Warum verspielen zögerliche Anbieter das Vertrauen ihrer Kunden?

Anbieter, die ihre Protokolle nicht anpassen, riskieren finanzielle Verluste. Schlimmer noch: Sie verlieren die Loyalität ihrer Kunden. Die kommenden Monate werden entscheiden, welche Plattformen im Online-Handel noch als verlässlich gelten und welche durch wiederholte Sicherheitsvorfälle an Glaubwürdigkeit einbüßen. Innovation in der digitalen Identitätsprüfung ist kein Luxus mehr, sondern die Grundvoraussetzung für Geschäftsmodelle, die über das Jahr 2025 hinaus bestehen wollen.